Der schwierigste Teil…

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…liegt vor uns, besser gesagt, vor Gunnar…
Aber uns – hier zu Hause in Hamburg- ist auch nicht ganz wohl.
Gestern (12. Februar gegen 15 Uhr), hat Gunnar in Uligan auf den Malediven ausklariert und sich auf den direkten Weg nach Ägypten gemacht.

Nun schon das zweite Mal… und man könnte sagen, Gunnar ist inzwischen ein alter Hase, aber auf dieser gefährlichen Segelstrecke durch das Piratengebiet nützt ein dickes Hasen-Fell auch nicht viel.
Aber wie immer…wir denken positiv und mit gesetztem Segel, Wind (noch) aus der richtigen Richtung und durchschnittlichen 6 Knoten, fühlen sich die ersten Seemeilen gut an.
Wenn alles gut geht, – nein, anders – es WIRD alles gut gehen – treffen wir uns Anfang März vor dem Robinson Soma Bay!

Die aktuelle Position geben wir aus Sicherheitsgründen nicht durch, aber Ihr kennt ja den Link… (-:

 

 

 

Pool-Position im Robinson Noonu !

Nützt ja nix !

Wir könnten natürlich auch betrübt in der Ecke im Schatten hocken und traurig darüber sein, dass Susann und Lotta morgen wieder zurückfliegen…

Würd’s was ändern…?

So genießen wir doch lieber unsere vorerst letzten gemeinsamen Momente noch in toller Stimmung …hier …in dem schönen Robinson Club Noonu auf den Malediven!

Was morgen ist – ist eben morgen…!

🙂

Frohes Neues Jahr ! Ihr Lieben!

Wir hoffen, dass Ihr alle gesund und glücklich ins neue Jahr gerutscht seid und Euch freut, es mit schönen, glücklichen, zufriedenen, genussvollen und auch neuen Erlebnissen und Abenteuern füllen zu können. Unsere Ferienzeit auf den Malediven geht nun langsam zu Ende und Lotta und ich fliegen am 04.01. wieder nach Hause. Gunnar wird sich (hoffentlich!) Ende Januar auf den Weg Richtung Rotes Meer aufmachen und ca. am 29.02 vor dem Robinson Soma Bay gesund und unbeschadet vor Anker gehen. Dort treffen wir uns wieder und verbringen dann die Frühjahrsferien gemeinsam bis 14.03 im Club. Auch Gila wird endlich wieder dabei sein, worüber wir uns sehr freuen!

Ulligam-Hamburg-Ulligam…

Am 30.November packte ich meine Sachen, überprüfte den Anker der Thalassa noch einmal gründlich und machte mich auf den Weg nach Male.

Seit dem 26. September sind wir nun schon auf den Malediven.

Unser 90-Tage-Visum läuft somit am 25.Dezember ab, und ich muss bis dahin einmal das Land verlassen. Weitersegeln kann ich vor Mitte/Ende Januar eigentlich nicht.

Bevor ich nun unnütz in eines der Nachbarländer, Indien oder Sri Lanka fliege, habe ich mir einen Low-Budget-Flug nach Hamburg gegönnt.

Es ist zwar eine halbe Weltreise von hier im Nordatoll nach Male und dann weiter nach Hamburg, aber es lohnt sich ! Und einen Haufen Termine habe ich für meinen Aufenthalt in Deutschland auch schon reserviert. Es ist ja doch immer mal das eine oder andere…

 

Tipp des Tages.

Lange ist es her, dass ich hier einen Beitrag erstellt habe.

Unschön.
Und dabei gibt es eigentlich mittlerweile VIEL zu erzählen. Aber das kommt später…

Heute gibt es auch nur etwas langweiliges. – Technik/Reparaturen ! –

Jeder Segler mit eigenem Boot kennt es wahrscheinlich. Nach einigen Jahren fangen die Relingsdurchzüge an, zu rosten. Die ehemals strahlend weißen Durchzüge bekommen hässlich braune Flecken und werden unansehnlich. Das ist nicht zu vermeiden. Dann müssen neue her – und weil die Spanner mit den alten verpresst sind, müssen diese auch gleich noch erneuert werden.

Auf der Thalassa ist das nicht anders.
Ich ärgere mich schon eine kleine Weile darüber, hab aber immer mal mit weißem Tape kosmetisch gepfuscht.

Heute ist ein etwas regnerischer, unbeständiger Tag – also perfekt für das, was immer schon mal fällig war: Einen Relingsdurchzug nehme ich mir daher heute mal vor…

Durch diese Art der Reparatur kann ich unsere gut 70 Meter Reling für ca. 30,- Euro erneuern, da ja nur die defekten Stellen großflächig repariert werden. Die Übergänge sind nicht zu erkennen.

Sie kann nun weitere 20 Jahre halten.

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Heute kein Seafood…

Als ich heute morgen wach wurde, bemerkte ich nahe der Thalassa 5 Fischer, die dort im Wasser schwammen und mit Brille und Flossen bewaffnet, den Grund abgrasten.

Im Bottich, den sie hinter sich herzogen, hatten sie schon einiges an Muscheln und Octopus gesammelt.

Mein Appetit war geweckt und so beschloss ich, ebenso meine Sachen zu packen und auch mein Glück zu versuchen.

Leider hatten sie -für heute- schon ganze Arbeit geleistet. Es gab für mich nichts mehr zu fangen.

Aber interessant und schön war es dennoch !

 

Selbstversorger…

Es ist schon schön, an einem Platz zu sein, an dem man sich noch nur 10 Minuten ins Beiboot setzen muss, um dann SICHER mit einem selbst geangelten Abendbrot wieder zurück an Bord zu kommen.

Außerdem gibt es auch immer mal wieder prächtige Farbspiele in dieser türkisen Badewanne. Hier ist nichts langweilig.

Gestern am Nachmittag zog kurz ein Gewitter auf und sorgte für traumhafte Farbkontraste zwischen Himmel und Wasser…:

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Vorhin war ich nur mal kurz mit dem Dinghy los.

Jetzt gibt es zum Dinner … Na was wohl ??        Ja !  Frischen Fisch :

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selbst Schuld – Wenn man so böse guckt ! 🙂

…Dann landet man HIER :

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Cephalopho Cyanostigma

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Solch‘ schöne Fische schwimmen hier an unserem Ankerplatz um die Thalassa herum. Sie sind nicht nur schön, sondern auch noch sehr lecker!

Ciguatera ist hier im Nordatoll gottseidank nicht zu finden.

Deshalb kann ich uns beruhigt diesen wunderschönen Pfauen-Zackenbarsch zum Mittagessen angeln und zubereiten !

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Selbst…

…ins Boot gesprungen !

Gerade wollte ich mich mit dem Dinghy aufmachen, mir meinen Abendbrotfisch zu angeln, da sehe ich, dass dieser Krokodil-Hornhecht wohl irgendwann in der vergangenen Nacht selbstmörderisch von ganz allein in unser Beiboot gesprungen ist.

Krokodil-Hornhechte stellen hier auf den Malediven eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar!

Abends und nachts jagen diese bis zu 1,5m großen Fische aggressiv jeder hellen Lichtquelle hinterher. Dabei ist es für sie kein Problem, mehrere Meter weit und hoch, mit enormer Geschwindigkeit aus dem Wasser zu springen.

Dadurch kommt es hier auf den Malediven zu oft schweren und teilweise sogar tödlichen Verletzungen, wenn sich das schwertartige, mit extrem scharfen Zähnen besetzte Maul in Hals oder Oberkörper des derart Angegriffenen bohrt. Diese Körperbereiche sind bei den meisten dieser Unfälle betroffen.

Wir sind auch in Ulligam von den Einheimischen gewarnt worden, nachts nicht mit hellen Stirnlampen zu fischen und sich dabei über Bord zu beugen. Ebenso sollte man extrem vorsichtig sein, wenn man in der Dunkelheit mit dem Dinghy zum Boot zurückkehrt und dabei Taschen- oder Stirnlampen benutzt, um den Weg zu finden.

Was man nicht alles wissen muss…!

Blau ! Ziemlich blau…

Wir liegen hier vor Ulligam in unserer kleinen, blauen Badewanne…

In 5 Meter tiefem, glasklaren Wasser über unserem Sandfleckchen

Fantastisch !