… irgendwas ist ja immer.

Heute morgen wollten wir eigentlich aufbrechen Richtung El Gouna.

Es wehte zwar noch recht heftig, aber um 9:00 Uhr wurde der Anker gelichtet.

Um 9:30 schwankte die Drehzahl an der Backbordmaschine und sie starb fast ab.

Ich krabbelte in den Maschinenraum, entlüftete die Dieselleitung und beim Festziehen der Entlüftungsschraube tat sich ein breiter Riss im Gewindegang auf. Die Halterung war an der Stelle gebrochen. Ein dicker Strahl Diesel spritzte nun aus diesem Riss.

Ich ging wieder nach oben und schaltete die Maschine ab. Da ich erst knapp zwei Meilen vom Ankerplatz entfernt war, entschied ich mich, umzukehren und mir dort Gedanken über das Problem zu machen…

Nachdem die Diesel Zufuhr abgesperrt war, baute ich das defekte Teil aus. Ein Ersatzteil ist nicht an Bord! – Und ganz sicher hier auch nicht auf die Schnelle zu bekommen…

Man sieht deutlich den Riss.

Ich entscheide mich, Das Gewinde um den gebrochenen Teil zu kürzen.

Danach muss ich zur Abdichtung eine plane Oberfläche feilen.

Bis jetzt scheint mein Plan ja aufzugehen…

Völlig geschlossene Oberfläche.

Die Entlüftungsschraube vorsichtig wieder eindrehen

Von der Länge her geht es so gerade…

Fertig!

Was sich so fluffig anhört, hat mir echt Sorgen gemacht. Echt!! Dieser kleine Riss im Gewinde bedeutete eigentlich einen Totalausfall der Backbordmaschine für die nächsten 2000km…

Puh. Glück gehabt…

Jetzt ist es 14:00 Uhr.

Langsam lässt der Wind auch hier am Ankerplatz nach. Doch evtl. bleibe ich noch bis morgen.

So ist das mit den Plänen beim Segeln. 🙂

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