Natürlich! – Zerbrechlich.

Das war ja mit Ankündigung…

Zwei Stunden, nachdem wir unsere kleine Ankerbucht verlassen haben, entlädt sich diese Front über uns.

Aber letztlich ist der Regen doch warm und ich kann das Salz von unserer windigen Gegenan-Etappe gut abwaschen… Immer schön positiv bleiben!

Nach der Erfrischung haben wir allerdings noch einen schönen Segeltag…

Zur Nacht ankern wir in einer spektakulären Bucht, 3 Seemeilen vor Olympos in Port Genovese/Ceneviz. Wir gehen alle noch schwimmen, bevor wir den tollen Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Morgen verlassen wir schon früh die Bucht und fahren die paar Meilen weiter zum Olympos Beach.

Susann hatte die Nacht durch schon starke Magenschmerzen und wir wissen nicht recht, was zu tun ist.

Zunächst aber ankern wir am Strand, schwimmen an Land und genießen dort ein schönes Frühstück mit idyllischer Aussicht…

Nur Susann hat immer noch keinen Appetit. Die Schmerzen haben auch trotz Tabletten kaum nachgelassen…

Um 12 Uhr schwimmen wir zurück an Bord. Lotta und ich schwimmen und tauchen noch ein wenig ums Boot.

Susann legt sich in die Koje und ich entschließe mich, ankerauf zu gehen, den Nachmittag und die Nacht durchzufahren, um gleich morgens in Alanya zu sein. Susann muss zum Arzt oder ins Krankenhaus. Das geht dort am besten.

Um 8 sind wir in der Marina von Alanya, um 9 im Baskent Hospital.

Um 13 Uhr steht die Diagnose fest und wir beziehen Zimmer 503 im Krankenhaus.

Um 15:30 liegt Susann im OP und um 16:30 ist der Blinddarm raus…!

GOTT – SEI – DANK !!

Es war zwar sehr spät, aber es ist alles gut gegangen.

Erschöpft, aber erleichtert. Nach der Operation.
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