Thalassa muss raus…

Mal wieder fast nur Technik!

Für heute morgen habe ich einen Krantermin abgemacht. Thalassa soll den Winter über ja an Land stehen. Um 9:00 Uhr „schlüpfen“ wir im wahrsten Sinne in den Slip.

Breiter darf die Gute wirklich nicht sein!

Drin!

Kaum, dass wir an Land stehen, – Thalassa hängt sogar noch in den Gurten – fegt ein Gewittersturm durch den Hafen! Glück gehabt!

Nach dem Regen mache ich mich dann an die Arbeit. An beiden Saildrives wird das Öl abgelassen. Steuerbord ist es schon recht milchig geworden, was auf Wasser darin hinweist. Im Backbord-Saildrive sieht es noch etwas besser aus, aber auch darin findet sich, wie man an der gräulichen Färbung erkennt, etwas Wasser. Hier hatte ich das allerdings auch erwartet, da ich auf den Malediven ja den schadhaften Propellerschaft im Saildrive erneuert hatte, und sicher ein wenig Feuchtigkeit verblieben ist.

Also demontiere ich Propeller, Zinkanoden und den Gehäusedeckel. Dann werden die abdichtenden Simmerringe – einer gegen das Öl im Gehäuse, einer gegen das Salzwasser von aussen – erneuert. Dies sollte eh recht regelmäßig gemacht werden. Daher habe ich auch noch entsprechende Ersatzteile an Bord.

Ich baue alles wieder zusammen und fülle in jeden Saildrive 2,8 Liter Öl (15W40)

Für heute soll es damit genug sein. Wichtig war, dass das wasserhaltige Öl rauskam. Propeller und Zinkanoden bleiben noch abgebaut. Ich will eh für die Zukunft auf zweiteilige Opferanoden umstellen. Deren großer Vorteil ist, dass sie bei Verschleiß gewechselt werden können, ohne die Propeller abzubauen. Das kann dann auch schon einmal vor Anker erledigt werden. Um zweiteilige Anoden montieren zu können, benötige ich für unseren Saildrivetyp allerdings zunächst ein spezielles Adapterkit.

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