Robinson Club Nobilis

Wir hatten noch eine tolle Zeit im Club. Warmes Wasser, schönes Wetter und gutes Essen.

Faxen! 🙂

Susann hat sich klasse von ihrer Operation erholt. Am Montag, den 26.10. sind die beiden wieder zurück nach Hamburg.

Ich muss noch aufs Boot nach Alanya zurück und es einigermaßen für die Überwinterung vorbereiten…

UN-MÖG-LICH!!

Kaum von der Schippe gesprungen, sitzt Susann schon wieder vor ihrer Buchungsmaschine am Laptop!

Wenigstens im Robinson Nobilis… In schöner Atmosphäre.

Nein nein… Das bleibt die Ausnahme!!

Jetzt ist erst einmal Erholung angesagt.

Weniger kann mehr sein.

Das rechts ist übrigens der Chefarzt. T-Shirt, Jeans und Handy in der Hosentasche während der Visite…! Cool Dude!

Ein „weißer Kittel“ ist eben (in ganz vielen Bereichen) nicht DER Garant für Qualität.

🙂

Der 2. Tag…!

Na das sieht doch schon wieder gaaaaanz anders aus!! 🙂

Vorgestern Nachmittag operiert. Heute vormittag verlassen wir das Krankenhaus. Alles wieder gut… Naja – jedenfalls soweit, dass wir das Hospital mit Antibiotika und Painkiller verlassen dürfen!

Soetwas wollen wir dann aber doch bitte so schnell nicht wieder erleben.

Das Başkent Hospital in Alanya/Türkei können wir aber jedem, der hier in in eine ähnliche Notlage gerät, wärmstens empfehlen. Ganz toll wurden wir hier ver- und umsorgt.

Jetzt geht es erst einmal zurück zur Thalassa, ein paar Sachen holen, und dann für ein paar Tage in den Robinson Club Nobilis nach Belek zu Erholung…

Natürlich! – Zerbrechlich.

Das war ja mit Ankündigung…

Zwei Stunden, nachdem wir unsere kleine Ankerbucht verlassen haben, entlädt sich diese Front über uns.

Aber letztlich ist der Regen doch warm und ich kann das Salz von unserer windigen Gegenan-Etappe gut abwaschen… Immer schön positiv bleiben!

Nach der Erfrischung haben wir allerdings noch einen schönen Segeltag…

Zur Nacht ankern wir in einer spektakulären Bucht, 3 Seemeilen vor Olympos in Port Genovese/Ceneviz. Wir gehen alle noch schwimmen, bevor wir den tollen Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Morgen verlassen wir schon früh die Bucht und fahren die paar Meilen weiter zum Olympos Beach.

Susann hatte die Nacht durch schon starke Magenschmerzen und wir wissen nicht recht, was zu tun ist.

Zunächst aber ankern wir am Strand, schwimmen an Land und genießen dort ein schönes Frühstück mit idyllischer Aussicht…

Nur Susann hat immer noch keinen Appetit. Die Schmerzen haben auch trotz Tabletten kaum nachgelassen…

Um 12 Uhr schwimmen wir zurück an Bord. Lotta und ich schwimmen und tauchen noch ein wenig ums Boot.

Susann legt sich in die Koje und ich entschließe mich, ankerauf zu gehen, den Nachmittag und die Nacht durchzufahren, um gleich morgens in Alanya zu sein. Susann muss zum Arzt oder ins Krankenhaus. Das geht dort am besten.

Um 8 sind wir in der Marina von Alanya, um 9 im Baskent Hospital.

Um 13 Uhr steht die Diagnose fest und wir beziehen Zimmer 503 im Krankenhaus.

Um 15:30 liegt Susann im OP und um 16:30 ist der Blinddarm raus…!

GOTT – SEI – DANK !!

Es war zwar sehr spät, aber es ist alles gut gegangen.

Erschöpft, aber erleichtert. Nach der Operation.

Karaloz Kekova…weißte Bescheid…

…würde Horst Schlämmer jetzt sagen… irgendwo auf dem Weg von Kas nach Alanya hat uns Gunnar eine schöne einsame Bucht rausgesucht. Wenn nur die Wespen nicht wären…aber Lotta und ich haben ja (gern) immer was zu meckern… 😃

Obwohl das Segeln an sich war wunderschön und unsere Freunde haben uns wieder begleitet…

Nun sind wir auf den Weg nach Olympus… eine antike Stadt an der Ostküste und eine schöne Badebucht soll dazu gehören… sagt Gunnar….mal sehen was es da zu meckern gibt…wir finden bestimmt etwas…

KAS

Ein schöner Tag hier in Kas geht zu Ende.

Für unseren Geschmack ist Kas zu touristisch aber hier in der Marina fühlen wir uns sehr wohl. Und wir haben ein schönes Restaurant entdeckt, das VATI. Nicht nur das Ambiente ist sehr schön, auch das Essen…

Hier werden wir morgen noch frühstücken, danach geht es langsam zurück Richtung Alanya.

Kommt doch anders als geplant…

noch vor dem Sonnenaufgang sind wir startklar um nach Kas zu segeln… dachten wir…

Wir starten den Motor und klack klack klack…da stimmt was nicht! Gunnar haben wir dann 3 Stunden lang nicht mehr gesehen…besser gesagt nur im Motorraum angetroffen. Danach war es zu spät nach Kas zu segeln. Trotzdem sind wir los, eine Bucht weiter nach Ucagiz.

Wir haben uns mal wieder zivilisiert gekleidet und Gunnar schlug vor mit dem Dinghi an Land zu fahren (sozusagen kleiderschonend, im Kajak ist ein nasser Hintern immer garantiert ) das Dhingi hatten wir das letzte Mal auf den Malediven genutzt, also fast vor 10.000 km. Über ein klack klack hätten wir uns diesmal beim Starten des Dinghimotors gefreut, aber da tat sich rein gar nichts. Also alle wieder raus, bis auf Gunnar, er hat dann weitere 2 Stunden am Motor des Dinghies gearbeitet. Da Lotta und ich ihm aber mit ständigem ‚wir haben Hunger lass uns doch das Kajak nehmen‘ im Nacken saßen, sind wir dann losgepaddelt. Lieber ein nasser Hintern als ein hungriger Magen… schön geparkt haben wir mit dem Kajak, nur war es dort so rutschig dass Lotta sich richtig hingelegt hat… die Stimmung konnte nicht schlechter sein😬😄. Aber das Gute ist…

Sobald das Essen bestellt und der Durst gelöscht ist, scheint wieder die Sonne…

Gökkaya

Blaues, klares Wasser, ruhige schöne Bucht…ein toller Stopp mit Anker voraus und Landleine am Heck. Wassertemperatur 28 Grad.

Leider ist das Restaurant am Ende der Bucht wegen Corona geschlossen. Dann öffnen wir eben unsere Hausbar…

Morgen segeln wir nach Kas weiter und gönnen uns eine Nacht in der Marina.

Erste Ankerbucht – Adresan

80 Seemeilen von Alanya entfernt lassen wir den Anker in einer sandigen Bucht fallen. Natürlich sitzen wir auch schon gleich wieder in einem türkischen Restaurant

…aber vorher haben wir schon Sport gemacht…wir sind mit dem Kajak hier…