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Mit frischen Limonen auch aus dem Garten.

Es war alles köstlich.

Zum Abendessen soll ich wiederkommen.

Jetzt muss ich erst einmal auf den 111m hohen Berg der Insel kraxeln – Bei 30 Grad im Schatten!
Aber der einzige Ort, wo es hier auf Dravuni Internet-Empfang gibt…..

Lemonleaf-Tea…

Direkt vom Baum aus dem Garten!

Gastfreundschaft…

Ich bin sozusagen vom Weg weg zum Mittagessen eingeladen worden.Es gibt Fisch und Huhn!
Seeehr lecker…!

Am Anker vor Dravuni

Rundblick über Dravuni

Aufbruchstimmung…

Langsam wird es Zeit.

Ich habe die Diesel- und Wassertanks gefüllt, ordentlich Pasta, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch eingekauft, meine Kava-Bündel auf dem Markt besorgt und bin eigentlich klar zum Aufbruch.

Das nächste Ziel ist die kleine, von knapp 200 Einwohnern bewohnte Insel Dravuni im „Great Astrolabe Reef „.

Bis dorthin sind es von hier in Suva knapp 40 Seemeilen nach Süden über offenes Wasser. Dann werde ich durch die Usborne Passage ins Atoll einfahren. Knapp vier Meilen nach der Einfahrt durch den Pass möchte ich dann meinen Anker auf 18°45’596 S, 178°31’155 E fallen lassen…

Eigentlich wollte ich bereits heute morgen aufbrechen, aber erstens ist Freitag – „…an einem Freitag bricht man nicht auf !“ hat Jimmy gesagt – , und zweitens wollte ich auch noch meine Benzinreserven für den Dinghy-Außenborder auffüllen. Gesagt – getan !

Mal sehen, ob es morgen früh nun klappt…

 

 

Tolle Abendstimmung im RSYC…

Nachdem es hier nun die letzten drei Tage am Stück gegossen hatte, und es gestern Abend zum Abschluss noch – beängstigend – stundenlang so heftig gewittert hat, dass ich vorsorglich den Mast vom Strom gekappt hatte, war heute wettermäßig endlich wieder ein TRAUMTAG.

Leider hatte ich in der Stadt soviel zu erledigen, dass ich dann davon doch nicht sooo sehr viel mitbekommen habe.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang zurück im Club…

heute morgen um 7:00 Uhr

Ein sehr grauer Morgen.
Und es regnet…Heftig.
Ich bin gerade wach geworden und gehe nach draußen.

Durch mein Glas sehe ich, wie ein Fischer am Heck in seinem Kahn steht und langsam, Hand über Hand, sein ausgelegtes Netz wieder einholt.

Er hat es ein wenig östlich des alten Wracks im Hafenbecken wohl schon frühmorgens ausgelegt.

Neugierig beobachte ich ihn weiter durch mein Fernglas. Sehe, wie er das Netz nun Meter für Meter einholt.
Kein Fisch…

Mit jedem Meter mehr, den er beim Einholen ausschüttelt und sauber auf einem Stapel hinter sich im Kahn ablegt, sinken für ihn die Chancen auf eine fette Ausbeute… Irgendwann ist das lange Netz zuende. Er holt nun auch die Boje am Ende ein, steht einen Moment nachdenklich dort am Heck, und legt sie dann auch auf dem Haufen ab.

Hier von Ferne, habe ich mit jedem Meter mit ihm mitgefiebert, und seine steigende Enttäuschung nachvollzogen. Mir blutet das Herz, als das ganze Netz jetzt im Boot liegt und kein einziger Fisch sich darin verfangen hat.
Seine kleine, mit Eis gefüllte Box, die in der Mitte des Kahns steht, bleibt leer.
Solide, harte Arbeit, das Aufstehen noch halb in der Nacht, und dann ein Lohn, der keiner ist.
Vielleicht fängt er ja beim nächsten Auslegen etwas. Ein großer Fang – Das wünsche ich ihm.

Und ich werde sicher das nächste Mal mit anderen Augen über den Fischmarkt gehen.
Zweimal überlegen, ob der „teure“ Fisch wirklich teuer ist…
Und vielleicht dann bei demjenigen kaufen, der zwei Fische auf seinem Stand liegen hat – und nicht zwanzig…

Es wundert einen, mit welcher Lebensfreude und Fröhlichkeit die Menschen hier in Suva auf dem Markt trotzdem immer wieder ihre teilweise so hart erarbeiteten Produkte anbieten.

Das sind so Gedanken am Morgen.
Ich mache mir erst einmal einen Kaffee.

Der Regen geht langsam in ein Nieseln über, und in den Hügeln steigt der Dampf in der Wärme auf. Der Fischer pullt langsam vorbei.

ozdfov

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