Die Aeolischen Inseln…

Nachdem wir vom 11. bis 17.7. vor der Insel Vulcano auf guten Wind gewartet haben, geht es um kurz vor 09:00 Uhr los Richtung Westen.
Zunächst südlich an Sardinien vorbei, zu den Balearen, und soweit uns der Ostwind schiebt…

Vulcano

Die heißen Schlammquellen von Vulcano.
Sicherlich gesund.

Wenn man allerdings direkt im „Duft“ des mit ungeputzten Zähnen rülpsenden Vulkans vor Anker liegt, ist das eher unschön. Man sieht uns direkt hinter dem Schlammbad in der Bucht liegen…

Kein schönes Wetter…

…um von Sizilien nach Sardinien zu segeln !

Ich werd hier wohl noch bis Sonntag bleiben müssen…

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Porto di Ponente auf Vulcano im Abendlicht.

Mein Ankerplatz auf Vulcano.

Um 19:00 Uhr fiel der Anker nach 68 Seemeilen und der Passage der Straße von Messina… Seit 04:15 heute morgen waren wir unterwegs. Sehr ruhiges Wetter. So gut wie keine Welle. Motorsegeln. Ein wenig Stromgekabbel in der Straße von Messina reichte allerdings, unsere schön geputzte MissesRobinson wieder zur Hälfte ‚einzusalzen’…

Isola Vulcano !

Giardini 12 Uhr 30

Wo geht’s denn hier zum Meer?

Fernab vom Massentourismus

Hier kommt jeder auf seine Kosten mit großzügigen 40 Quadratzentimetern. Eine Strandfläche zum Austoben und Spielen. Entspannung pur und das für sage und schreibe 3 Euro Eintritt und je 10 Euro für die Liege. Schirm kommt natürlich extra. Wer in der ersten Reihe liegen möchte, sollte sich den Wecker stellen.
Aber dafür sind wir hier dann auch ‚entre nous‘!

Alles Verbrecher – hätte Papa gesagt

Wir sind in Italien. Nach 255 Seemeilen von Kefalonia nach Giardini Naxos, dem Hafen von Taormina. Hier weht ein ‚anderer Wind‘. Verwöhnt von der Herzlichkeit der Griechen und den angemessenen Preisen, müssen wir uns an die Arroganz vieler Italiener gewöhnen. Fast einmal um die Welt, sind wir am teuersten Liegeplatz angekommen. Hier wird doppelt kassiert (wahrscheinlich der Fussball-Aufschlag für das verlorene Spiel?) und auch das Verhalten macht dem Ausdruck „Stronzo“alle Ehre. Von 19h bis 14h kostet der Liegeplatz 150 Euro. Ohne Serviceleistungen – versteht sich (WIFI Toiletten Duschen etc.sind natürlich auch nicht vorhanden)
Aber vielleicht nehmen sie hier auch einen Blick-auf-den-Ätna-Zuschlag. Diesen können wir von unserem Liegeplätz aus wunderbar sehen. (Siehe Foto)
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Kefalonia – das griechische SYLT

Nicht nur die Strände sind hier breiter, weißer und größer. Auch die Segelyachten haben sich ‚angepasst ‚. Aber schön ist es hier! Nur die Ruhe der letzten griechischen Orte finden wir hier nicht. Man spürt, das Italien näher rückt.