Zum Fressen gern

…hatten sich die Menschen früher hier auf den Marquesas. Hier eine Kultstätte der Ureinwohner, wo der eine oder andere auch mal im Koch-Topf landete.

img 20150522 wa0034

Zum Greifen nah…

Wildpferd-Fohlen.

Hoch hinaus

Im Hintergrund die Bucht von Hatiheu.

Taiohae

Freundliches Marquesa

Die Einheimischen sind sehr freundlich und schenken uns überall ein Lächeln. Wir fühlen uns wohl hier auf Nuko Hiva, in der Bucht von Taiohae. Wir bereiten uns langsam vor, die Insel zu umsegeln. Die Dieseltanks sind gefüllt, morgen werden wir noch einen Großeinkauf starten, Geld abheben (wenn denn der Geld-Automat nicht wieder leer ist) und einige Reparaturen an Bord durchführen (also Gunnar). Aber noch nutzen wir das Internet, damit ist es bald vorbei… Spätestens auf den Tuamotus ist Ende Gelände…dafür unendlich viele Strände…

Hingucker

Ich konnte die Augen von diesem Mann kaum abwenden. Lotta musste sich das auch genauer anschauen. Während Gunnar unsere Kanister mit Diesel für die Weiterreise füllte, war ich fasziniert von diesen Einheimischen. Die Zähne um seinen Hals ließen mich dann aber doch einen respektvollen Abstand halten.

Flughafen Nuku Hiva

Lotta läuft schon vor und hält Papas Armband- unser ‚FamilienBAND‘- hoch, um es ihm zu übergeben.
Danke nochmal an Neele von der Anne, Du wirst es wiedererkennen!

Zaungäste

Gunnar steht am Flughafenzaun und filmt unsere Ankunft.

Blumig

img 20150521 wa0005

img 20150521 wa0005

So schön war unser Wiedersehen!! Mit frisch gebundenen Blumenkränzen und Sekt stand Gunnar am kleinsten Flughafen der Welt. Zumindest habe ich bis jetzt keinen kleineren gesehen. Wenn ein Flugzeug landet, wird der Flughafengenerator für die Stromversorgung angeworfen. Also ein Flughafen ohne viel Flug… und Bienen gibt es hier so gross wie Espresso-Untertassen! Das Klima ist sehr angenehm. Mit einem Pickup ging es erst einmal um die Insel. Wildpferde ruhen auf der Strasse, Kühe, Wildschweine und alles was sonst noch kein zu Hause hat, beäugte uns freundlich. Martinique war ja schon sehr grün, aber diese Insel grünt noch grüner, höher und weiter. Aber in das Wasser möchte ich dann doch nicht so gerne, als Gunnar uns zeigte, wie die Fischreste von hungrigen Haien eingesaugt wurden. Die Einheimischen baden mit ihren Kindern in der selben Bucht. Sie sagen, die Haie‘ tun nix‘. Na dann rein ins kühle Nass –  Gila und ich trinken lieber frisch gepressten, süßen Pampelmusensaft für 2 Euro und lassen Anderen den Vortritt. Gunnar ist anderweitig abgetaucht. Er verarbeitet die von uns mitgebrachten Einzelteile wie Ersatzkeilriemen, Lautsprecherbox, SailingGen Propeller und Co, Zylinderkopfdichtung, Schrauben etc. für den kaputten Motor. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Übergepäck – und das lag nicht an meinen 3 Kleidern!

Wer einmal eine Reise tut…

…trägt auch mal einen anderen Hut.

Jede Sprache der Welt kann ohne Worte gesprochen werden.