Ein grosser Tag auf Kauehi

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Kirche von Kauehi

Wären wir nicht viel zu früh losgegangen, hätte die einzige Verkäuferin des winzigen Supermarktes nicht verschlafen, wir also nicht so lange auf dem staubigen Weg in der Mittagshitze ohne Schatten hätten warten müssen, wir wären ihm nie begegnet. Henry, dem Dorfpriester, der uns ‚von der Strasse‘ holte, in seine Hütte einlud und uns Stühle im Schatten anbot. Ein tiefgründiger, fröhlicher älterer Mann mit so schönen warmherzigen Augen. Stolz zeigte er uns sein Messgewand (da unser ‚zartes‘ Französisch nicht ausreichte ihn zu verstehen) und lud uns zu seiner Messe am nächsten Tag -Sonntagmorgen- ein. Für mich eines der schönsten Erlebnisse meiner ganzen Reisen. Tief berührt von der Messe, den polynesischen Gesängen mit Gitarre und Ukulele, der Leidenschaft und dem Glauben an Gott, liefen mir die Tränen im Gottesdienst. In seiner Predigt hat Henry uns dann auch ganz speziell begrüsst und wilkommen geheissen in seiner Kirche. Wir waren die einzigen ‚Besucher‘, nicht nur in der Kirche sondern auf dem ganzen Ahh-Toll, und wurden von allen überall warmherzig aufgenommen. Zum Abschluss des Gottesdienstes reichten sich alle die Hände, ob alt, ob jung, ob fremd oder vertraut, ob schwarz oder weiss – ein schönes Gefühl, für einen Moment einer von ihnen sein zu dürfen.

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Henry!

22 June, 2015 01:15

Das Bier schmeckt so gut, wie es aussieht. Leider lassen die Preise kurz den Atem gefrieren und das soll schon was heißen bei 30 Grad im schönsten Südseeklima.Aber nicht nur das Bier macht ein schlankes Portemonnaie!

21 June, 2015 05:07

Die Tuamotos sind wunderschön. Muscheln in allen Farben liegen an den Stränden wie drapiert. Gedanklich hatte ich sie bereits an meine Lieben zu Hause verteilt ( diese smaragdgrüne auf dem Foto war schon für das Badezimmer meiner Schwester). Aber wie war das noch mit dem Esel und der Karotte vor der Nase? – unerreichbar! Leider ist die Ausführung von Muscheln verboten. Die Strafen sind hoch und nicht selten werden auch Freiheitsstrafen ausgesprochen. ‚Okaeeee‘ dann lege ich sie besser wieder zurück an ihren Platz . Aber auch gut so, sonst hätten diese Prachtstücke schon längst andere in ihren Badezimmern.

Luft anhalten

So ging es uns als wir den ersten Fuss auf Makemo, unserem ersten Ahh-Toll, setzten. Die Strände sind so, wie wir uns das erträumt hatten.
Gunnar verschwand sofort mit seiner Machete im Palmenwald und bei Gila und mir liefen die Kameras heiss…

Schnappschuss

Aus dem Dinghi. Wer muss sich da noch extra  Mühe machen,schnorcheln zu gehen? Kurz die Kamera ins Wasser halten…

 

Kuckucks-Ei

Ist auch dabei… welche von den 4 Schönheiten ist ein Schöner?

Ciguatera

Die Gefahr, bei Menschen durch Fischverzehr die Nervenkrankheit Ciguatera auszulösen, ist leider hier in den Atollen weit verbreitet. Deshalb haben wir diesen schönen Fisch lieber wieder freigelassen, da man nie weiss, welcher Fisch betroffen ist.

Ein Satz mit X

Restaurants und coole Bars sucht man hier auf Kauehi vergeblich. Dafür Südsee pur!!

Südseeperlen

Bei Euch beginnt ein neuer Tag, bei uns geht er langsam zu Ende.
Ausgefüllt und glücklich sitzen wir bei sternenklarem Himmel im Cockpit draußen, die Wellen plätschern leise gegen die Rümpfe. Was für ein schöner Tag!
Wirklich JEDER Inselbewohner grüßt einen und nimmt sich Zeit.
Einer davon, Teiho, ein Perlenzüchter, hiess uns in seinem Haus willkommen und bot uns von seinen selbstgebrannten Ananasschnaps ( in Makemo ‚Schweinewasser‘ genannt ) an und erzählte uns von seinem Leben.
Morgen geht es weiter, der Wind hat sich gelegt und wir brechen auf zu einsamen, feinsandigen, weissen Stränden.
Gute Nacht aus der Südsee.

Südseeperle

Lotta hat es sich für die Nacht schonmal auf dem Grossbaum bequem gemacht.
LALELU.